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12. Februar 2015: SPD-Bürgerschaftsfraktion fordert: Beratungsstelle für Menschen in der Sexarbeit arbeitsfähig halten

„Nach vielen Jahren Diskussion ist es uns endlich gelungen, eine Beratungsstelle für Menschen in der Sexarbeit einzurichten“, so Dr. Cathleen Kiefert-Demuth, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende in Rostock. „Nun gilt es, diese arbeitsfähig zu halten.“

Die Beratungsstelle, die im September 2014 ihre Arbeit aufgenommen hat, leistet vor allem aufsuchende Arbeit, d. h. die Mitarbeiterin geht in Modelwohnungen und Bordelle, um die dort arbeitenden Frauen zu beraten. Dabei geht es um gesundheitliche Fragen, um partnerschaftliche Probleme genauso wie um Unterstützung beim Ausstieg. Und manchmal auch einfach darum zu reden. „Diese Art der aufsuchenden Arbeit ist mit nur einer Mitarbeiterin dauerhaft nicht leistbar“, merkt Kiefert-Demuth an.

Deswegen seien von Anfang an zwei Mitarbeiterinnen a 30 Stunden geplant gewesen. Allerdings ist die zweite Stelle noch nicht besetzt. „Diese zweite Stelle ist aber zwingend notwendig, einmal um die Mitarbeiterinnen zu schützen, körperlich und psychisch, aber auch um z. B. die Qualitätskontrolle zu sichern.“ „Insofern unterstützen wir den neuen Senator für Soziales, Jugend, Gesundheit, Schule und Sport, Steffen Bockhahn, bei der Umsetzung des Konzeptes und gehen davon aus, dass die Stelle unverzüglich besetzt wird“, so Kiefert-Demuth.

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