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Julian Barlen Foto: SPD Landtagsfraktion M-V

26. Januar 2015: Gedenktag für NS-Opfer mahnt zum konsequenten Umgang mit heutigen Gegnern unserer Demokratie

Anlässlich des morgigen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus sagt der Rostocker SPD-Kreisvorsitzende, Julian Barlen: "Am 27. Januar 2015, gedenken wir aller Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Der 27. Januar ist der Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee im Jahr 1945 und mahnt zur Erinnerung an das größte Verbrechen in der Weltgeschichte.

Wir gedenken der Juden und Jüdinnen, Christen und Christinnen, Sinti, Roma, Menschen mit Behinderungen, Homosexuellen, politisch Verfolgten sowie der Frauen und Männer des Widerstandes, Wissenschaftler, Künstler, Kriegsgefangenen und Deserteure, Greise und Kinder, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und all der Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden. Am 27. Januar 1945 hat die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreit. Wenige Monate später endete auch in Deutschland mit der bedingungslosen Kapitulation die Herrschaft der Nationalsozialisten.

Als Rostocker Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten rufen wir alle Menschen in Rostock auf, am 27. Januar inne zu halten und sich nach Möglichkeit an einer Gedenkveranstaltung – z. B. der Stadt um 15 Uhr im Max-Samuel-Haus oder an der Kerzen-Aktion der Jusos in der SPD um 18 Uhr auf dem Doberaner Platz – zu beteiligen.

Der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus mahnt uns auch zu einem konsequenten Umgang mit den heutigen Gegnern unserer Demokratie. Wenn beispielsweise auf Pegida-Demos unter reger Beteiligung der NPD pauschal gegen Fremde und die islamische Religion gehetzt wird, sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, diesem Treiben mutig die Stirn zu bieten. Ausgrenzung, Abwertung und anti-demokratische Parolen haben noch nie zur Lösung von Problemen, sondern zu deren Verschärfung geführt."

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