„AfD an den Hörnern packen! Mehr gesellschaftliche Brücken und weniger populistische Gräben nötig.“

 

Anlässlich des heutigen Wahlkampfauftaktes der AfD mit Frauke Petry in Rostock erklärt der Rostocker SPD-Kreisvorsitzende Julian Barlen:

„Gerade in schwierigen Zeiten müssen alle Menschen in Mecklenburg- Vorpommern zusammenhalten und unsere Gesellschaft stark machen gegen Spaltung, Ausgrenzung, Hetze und Gewalt. Leider versuchen rechte Populisten wie die AfD zunehmend, bewusst Zwietracht zu säen, Minderheiten zu diskriminieren und einzelne Bevölkerungsgruppen gegeneinander auszuspielen.

 

Diese Art der Politik ist letztlich menschenfeindlich und wird von uns abgelehnt.

Auch im Landtagswahlkampf in M-V treten wir deutlich ein für die gleichen Rechte aller Menschen, unabhängig von Herkunft und Elternhaus, Liebe, Glaube und Kultur, der politischen Einstellung oder dem persönlichen Lebensentwurf. Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist für uns eine Grundvoraussetzung für unsere freiheitliche Gesellschaft. Mit zahlreichen Aussagen beispielsweise zu Homosexualität, der Familie oder dem Islam stellt die AfD diese gleichen Rechte bewusst bewusst in Frage.  

Gleichzeitig sind wir der Überzeugung, dass nicht alle Menschen, die sich durch populistische Parolen ansprechen lassen, ein geschlossenes Weltbild haben. Im Gegenteil: Wir wollen gezielt unzufriedene und von der Politik enttäuschte Menschen ansprechen, um mit ihnen sachlich Argumente auszutauschen und wieder eine vernünftige Basis für eine gemeinsame Gestaltung unserer Gesellschaft zu finden.

Wenn die AfD wirklich Mut zur sprichwörtlichen Wahrheit hätte, müsste sie nämlich zugeben, dass bspw. „der Islam“, „die gleichgeschlechtliche Lebensweise von Menschen“, „die EU“ oder „die Energiewende“ natürlich nicht die Probleme sind, die in Mecklenburg-Vorpommern womöglich weiteren Fortschritt verhindern, sondern ganz andere – weniger populistische – Themen bearbeitet werden müssen.

Vernünftige, soziale Politik zum Wohle aller Menschen muss Brücken bauen und zusammenführen, nicht jedoch spalten. Unsere Stärke als Land liegt im gemeinsamen Handeln. Deshalb wenden wir uns gegen die AfD.“