Es ist Zeit für ein Bündnis für Gutes Wohnen in Rostock

 
Foto: Stefan Posselt

Zum Thema Wohnen hatte die SPD in das SBZ in Toitenwinkel eingeladen.

 

Am Dienstag führten wir im neuen Stadtteilbegegnungszentrum in Toitenwinkel unseren nächsten Termin aus der Veranstaltungsreihe zum Guten Wohnen durch. Unter dem Motto „Wie sieht Ihr Wohn(t)raum im Rostocker Nordosten aus?“ lud die Ortsvereinsvorsitzende Anke Knitter und der Ortsverein Nordost die Bürgerinnen und Bürger aus Dierkow und Toitenwinkel zum Gespräch.

 

Mit gleich drei Gästen im Podium eröffnete Anke Knitter die Veranstaltung: Gunnar Przybill (WG Union), Patrick Schmidt (Hansestadt Rostock) und Carsten Nielsen (Inros Lackner) folgten unserer Einladung und diskutierten angeregt mit den Anwesenden die vergangenen und anstehenden Entscheidungen zur Stadtentwicklung: „Es stimmt nicht, dass niemand in den Rostocker Osten will. Bei Neubauten kommen bis zu 25% der neuen Mieter aus dem Umland und anderen Stadtteilen. Gleichzeitig wandern nur wenige Einwohner aus den Stadtteilen ab“, betonten die Diskutanten.

Für Anke Knitter ist klar: „Im Rostocker Osten profitieren wir von einer gut ausgebauten Infrastruktur, welche problemlos eine Weiterentwicklung der Stadtteile stemmen kann. Wenn in anderen Stadtteilen das Parken zum Luxusgut wird, haben wir genug Platz für die PKW unserer Einwohner. Gleiches gilt für unseren ÖPNV“.

Der SPD-Bundestagskandidat Christian Reinke ergänzte: „Wir brauchen endlich ein gesellschaftliches Bündnis für Gutes Wohnen in Rostock, welches den Blick auf eine gemeinsame Stadtentwicklung richtet. Aspekte der Grünflächenpflege, der Kleingärten und der Naherholung sind dabei ebenso wichtig, wie ein offener Diskurs über Bau- und Wohnprojekte“.