![]() Claudia Naujoks Zur Person: Ich wurde 1985 in Schwerin geboren, bin aber seit meinem ersten Lebensjahr in Rostock aufgewachsen. Eine schöne Schulzeit habe ich 2004 mit dem Abitur am Ostseegymnasium in Evershagen abgeschlossen. Seit 2004 studiere ich an der Rostocker Universität die Fächer Geschichte, AWT und Biologie für das Lehramt für Gymnasien. Nach einer einjährigen Babypause habe ich mein Studium im April 2009 wieder aufgenommen. Neben meinem Studium habe ich bis 2007 im Zoologischen Garten Rostock in der Gastronomie und Marketingbereich gearbeitet. Darüber hinaus war ich im Sommer in Warnemünde in einer Eisdiele beschäftigt. Seit 2008 arbeite ich bei der überparteilichen Initiative „ENDSTATION RECHTS.“ recherchiere und schreibe Artikel über die NPD und Rechtsextremismus. Ich lebe in einer festen Beziehung, habe einen einjährigen Sohn und lebe in der KTV. Meine Familie ist mir sehr wichtig. So besuche ich gerne meine Oma in Evershagen oder meine Eltern in Warnemünde. So habe ich einen guten Überblick über die speziellen Bedürfnisse der einzelnen Stadtteile und kann immer wieder die Einzigartigkeit der verschiedenen Rostocker Stadtteile bewundern. Ansonsten fahre ich leidenschaftlich gerne Fahrrad, bin aus diesem Grund auch dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub beigetreten, und zeige auch meinem Sohn gerne die Umwelt auf verschiedenen Radtouren. Abends entspanne ich gerne mit einem Lauf im Stadthafen oder lese gerne ein Buch. An Wochenenden spaziere ich mit Freude durch die Rostocker Heide, den Küstenwald oder den Rostocker Zoo. In der Politik: Mein politisches Interesse begann schon sehr früh: Während ich mich vorerst im Sportverein, als Klassensprecherin und in der Schulkonferenz für die Interessen meiner Mitmenschen einsetzte, trat ich 2001 nach reiflicher Überlegung der SPD bei. Hier wollte ich nun Politik aktiv mitgestalten, mich für meine Mitmenschen und meine Heimatstadt stark machen. Darüber hinaus begann ich mich im Bereich Rechtsextremismus zu engagieren. Neben meiner Arbeit bei „ENDSTATION RECHTS.“ habe ich mich aktiv in die Arbeit des Bündnisses „Schöner leben ohne Naziläden“ eingebracht und viele friedliche und bunte Aktionen mitorganisiert, um zu zeigen, dass Rostock eine tolerante und vielfältige Stadt ist. Seit Eintritt in die SPD war ich im Rostocker Norden sozial und politisch verankert. In verschiedenen Zusammensetzungen war ich Mitglied im Ortsvereinsvorstand und konnte so lernen, zu organisieren, Sitzungen zu leiten und Kompromisse zu finden. Durch die letzte Kommunalwahl 2004 bin ich in die Rostocker Bürgerschaft gewählt worden. Dort wurde ich dann in den Klinikausschuss und Stadt- und Regionalentwicklungsausschuss gewählt worden. Im Betriebsausschuss des Südstadtklinikums musste ich mich in ein völlig neues Politikfeld einarbeiten. Während mir zu Beginn noch die klinikinternen Begriffe Schwierigkeiten bereiteten, lernte ich schnell dazu und setzte ich mich für den Erhalt unseres städtischen Klinikums ein. Im Stadt- und Regionalentwicklungsausschuss konnte ich meine Leidenschaft - das Fahrradfahren - auch politisch unterstützen. So legte ich bei Bauvorhaben Wert auf die Berücksichtigung des Fahrradverkehrs und setzte mich dort auch unter anderem für einen Radweg von Groß Klein nach Warnemünde ein. 2007 wurde ich dann von meiner Fraktion zur zweiten stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt und gehöre seitdem auch dem Hauptausschuss an. Gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen gelang es, die instablie Situation der wechselnden Mehrheiten zu beenden und mit Sachverstand eine Kooperation mit der CDU und Bündnis 90 zu bilden. Oberstes Ziel war es dabei, die Stadt langfristig zu entschulden, dieses aber unter sozialen Bedingungen und gercht. So setzte ich mich für einen Haustarifvertrag für städtische Angestellte ein, sprach mich aber klar gegen betriebsbedingte Kündigungen aus. Einen weiteren Schwerpunkt legte ich auf eine transparente Politik. So unterstützte ich die Forderung nach einer Ehrenerklärung für Bürgerschaftsmitglieder, um geschäftliche Beziehungen von Amt und Mandat auszuschließen. Innerhalb der SPD habe ich erfolgreich für genau so eine Ehrenerklärung gekämpft. Auch eine kleine Anfrage, die eventuelle geschäftliche Beziehungen von Mitgliedern der Bürgerschaft und städtischen Unternehmen aufzeigen sollte, habe ich gestellt. Hierbei geht es mir vorrangig um transparente und öffentliche Verfahren. Im Aufsichtsrat der Rostocker Straßenbahn AG setzte ich mich für den Erhalt des Sozialtickets ein, welches jedem Rostocker die Möglichkeit erhält, den ÖPNV zu nutzen. Auch den Ausbau des Straßenbahnnetzes in die nord-westlichen und nord-östlichen Stadtteile unterstützte ich. Auch in der Bürgerschaft versuche ich, für das Thema Rechtsextremismus zu sensibilisieren und für eine wehrhafte Demokratie einzustehen. So regte ich an, im Ostseestadion und in städtischen Einrichtungen die bei Rechtsextremen beliebte Modemarke „Thor Steinar“ zu verbieten, da diese als Erkennungszeichen in der rechtsextremen Szene fungiert. Zudem brachte ich einen Antrag ein, die Jugendclubs im Kampf gegen Rechtsextremismus zu unterstützen. Wie geht’s weiter? Nach der Wahl am 7. Juni möchte ich die begonnene Arbeit fortsetzen. Gemeinsam mit anderen will ich dazu Schwerpunkte in der Politik setzen. Unser gemeinsames Motto heißt daher: „In sieben Schritten für ein soziales Rostock!“ 1. Die kommunale Bildungslandschaft entwickeln Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten treten für eine qualitativ hochwertige und sozial gerechte Bildungsstadt Rostock ein. Hierzu gehören für uns die Unabhängigkeit des Schulabschlusses von der sozialen Herkunft, längeres gemeinsames Lernen, gesunde und kostenfreie Essensversorgung ebenso, wie ein breites Angebot der Volkshochschule und gut ausgestattete Bibliotheken. 2. Mit der „Frieda 23“ wollen wir die freie Kultur in Rostock stärken Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen die Kulturstadt Rostock. Die Frieda 23 stellt dabei ein vielfältiges Angebot zur Beteiligung von Jung und Alt dar. Weitere Institutionen, wie das Theater und ein „Hanseatisches Museum Rostock“, sollen auf- bzw. ausgebaut werden, um sowohl Rostockerinnen und Rostocker ein spannendes Angebot zu machen als auch den Tourismus zu intensivieren. 3. Das Sozialticket erhalten Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten setzen uns für die Teilhabe aller Rostockerinnen und Rostocker am Leben in der Hansestadt ein. Um dies zu erreichen wollen wir unter anderem das Sozialticket erhalten, die Stadtteil- und Begegnungszentren weiterentwickeln sowie Pflegestützpunkte einrichten. 4. Mit sanierten Kitas an die Zukunft denken Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sehen in den Kindern und Jugendlichen die Zukunft unserer Hansestadt. Deshalb sollen die städtischen Kitas saniert, die Gebühren der Kinderbetreuung reduziert und die Angebote für Jugendliche erhalten und gegebenenfalls ausgebaut werden. Darüber hinaus soll an jeder weiterführenden Schule eine Stelle für Schulsozialarbeit eingerichtet werden. 5. Kein Verkauf kommunalen Eigentums zum Stopfen von Haushaltslöchern Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sehen im kommunalen Eigentum keinen Selbstzweck. Es ist das wichtigste Mittel der kommunalen Daseinsvorsorge. Daher lehnen wir den Verkauf des ÖPNV, des Südstadt-Klinikums, der Stadtwerke und der Wiro ab. Nur so können auch sie ihren Teil zur Haushaltssanierung beitragen. 6. Keine betriebsbedingten Kündigungen in der Stadtverwaltung Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten tragen Verantwortung für die Beschäftigten der Stadtverwaltung und der kommunalen Unternehmen. Deshalb sprechen wir uns weiterhin gegen betriebsbedingte Kündigungen aus. Unseren Beitrag wollen wir auch für die Verbesserung der Zusammenarbeit von Mitarbeitern, Stadtverwaltung und Bürgerschaft leisten. 7. Mit der „Sozialen Stadt“ die Entwicklung Rostocks steuern Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten stehen für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Dafür muss in Beton und Menschen investiert werden. Nur gemeinsam mit den Einwohnerinnen und Einwohnern schaffen wir ein lebenswertes Rostock. Zudem beinhaltet Stadtentwicklung für uns auch Investitionen in eine intakte Umwelt, etwa den Ausbau öffentlicher Parks und eine umweltverträgliche Verkehrspolitik. Hier geht es zum kompletten Wahlprogramm der Rostocker SPD. |





