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Endstation Rechts

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SPD-Landesverband
Willkommen bei der SPD Rostock
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Thoralf Sens


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Liebe Rostockerinnen und Rostocker,
 
am 7.Juni 2009 wird die neue Bürgerschaft gewählt. Sie haben dabei mit Ihren drei Stimmen die Möglichkeit zu entscheiden, welcher Wind im Rostocker Rathaus wehen soll.

Als stell. Vorsitzender im Finanzausschuss werde ich mich auf weiter
  • für eine solide Haushaltspolitik
  • für den Erhalt von städtischem Eigentum
  • für die Einrichtung von Pflegestützpunkten
einsetzen.
 
Ich würde mich freuen, wenn Sie mir die Möglichkeit geben mich auch weiter in der Bürgerschaft für meine Heimatstadt zu engagieren und meinen Beitrag zu leisten, dass Rostock lebenswert bleibt. Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie mir: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können

Ihr Thoralf Sens

Zur Person:


Ich wurde 1984 in Rostock geboren und habe mein gesamtes Leben bisher in unserer Stadt verbracht. In der Wendezeit 1990 wurde ich eingeschult und machte 2002 mein Abitur. Anschließend begann ich mein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Rostock und erlangte 2006 erfolgreich mein Diplom. Schwerpunkte meines Studiums waren dabei das Rechnungswesen und Controlling sowie die Finanzwissenschaft.

Seit Anfang 2007 arbeite ich bei einer, in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern tätigen Gesellschaft für kommunale Dienstleistungen.

Zwischen 1990 und 2001 spielte ich bei zwei Rostocker Vereinen 11 Jahre lang Fußball, beendete aber meine aktive Zeit auf Grund von Sportverletzungen.

Ich habe drei Geschwister und lebe in der Gartenstadt. Mein kleiner Bruder ist 2 Jahre alt und meine kleine Schwester ein Jahr. Sie sind für mich inzwischen der wichtigste Grund sich in der Kommunalpolitik zu engagieren, um auch ihnen eine schöne Kindheit in unserem Rostock zu ermöglichen.

In der Politik:


Ich begann meine politische Arbeit vor gut 8 Jahren. Es war ein langer innerer Entscheidungsprozess, der zu Mitarbeit in der SPD führte. Ich wollte Politik mit gestalten und meine Ideen und Überlegungen mit einbringen.

Auf Grund meiner Mitgliedschaft im Landesschülerrat 2001/2002 lag mein inhaltlicher Schwerpunkt anfangs im Schulbereich. Gleichzeitig war ich in meinem letzten Schuljahr stellvertretender Schülersprecher an meiner Schule.

Mit dem Ende meiner Schulzeit und dem Beginn meines Studiums verschob sich mein politischer Schwerpunkt immer mehr in die Wirtschafts- und Sozialpolitik und letztendlich in die Finanzpolitik. So befasste sich z. B. meine Diplomarbeit mit der Thematik des kommunalen Finanzausgleiches in Mecklenburg-Vorpommern.

Mit den Jahren 2002 und 2003 wurde dann, auch auf Grund der finanziellen Schwierigkeiten Rostocks, mein Interesse für die Kommunalpolitik geweckt. Dies führte dazu, dass ich 2004 bei der Wahl zur Rostocker Bürgerschaft für die SPD kandidierte. Anschließend war ich sachkundiger Einwohner im Schul- und Sportausschuss.

Schon zum damaligen Zeitpunkt spielten neben den Schulen und dem Rostocker Sport auch der Haushalt und die bestehenden Probleme in Rostock einen Schwerpunkt meiner kommunalpolitischen Tätigkeit. So begründete ich zusammen mit anderen den AK-Haushalt der SPD-Bürgerschaftsfraktion und leite diesen inzwischen. Schwerpunkte waren und bleiben die Anforderungen der notwendigen Haushaltskonsolidierung und die Ansprüche sozialdemokratischer Kommunalpolitik miteinander in Einklang zu bringen. Das war in der Vergangenheit selten einfach und wird auch in den nächsten Jahren eine große Herausforderung bleiben. Diese will ich mich aber auch weiterhin stellen.

Anfang letzten Jahre rückte ich dann in die Bürgerschaft nach und wurde Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus sowie im Finanzausschuss, inzwischen als zweiter stellvertretender Vorsitzender. Meine Mitgliedschaft im Schul- und Sportausschuss musste ich leider aufgeben, um mich auf die beiden anderen Ausschüsse konzentrieren zu können.

Das Hauptthema in diesem letzten Jahr war natürlich die Auseinandersetzung um die Pläne des Oberbürgermeisters, große Teile des kommunalen Vermögens zu verscherbeln. Gemeinsam mit dem Kolleginnen und Kollegen in den Faktionen der CDU und des Bündnis 90 gelang es aber, im Rahmen unserer Kooperation diese Pläne nach langer Diskussion mit dem Oberbürgermeister zu verhindern.

Für die nächsten fünf Jahre ist es für mich wichtig, die teilweise unproduktive Zerstrittenheit in der Bürgerschaft zu überwinden. In der Vergangenheit haben einige Bürgerschaftsmitglieder und der Oberbürgermeister ihre eigenen Profilierungswünsche vor wichtige Sachentscheidungen gestellt und so nicht nur den Ruf der Rostocker Kommunalpolitik ruiniert, sondern auch der Stadt als Ganzes geschadet. Diesen Zustand gilt es zu überwinden, damit zukünftig wieder Sachentscheidungen im Vordergrund stehen.

Wie geht’s weiter?


Nach der Wahl am 7. Juni möchte ich die begonnene Arbeit fortsetzen. Gemeinsam mit anderen will ich dazu inhaltliche Schwerpunkte in der Politik setzen.

Unser gemeinsames Motto heißt daher: „In sieben Schritten für ein soziales Rostock!“

1. Die kommunale Bildungslandschaft entwickeln

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten treten für eine qualitativ hochwertige und sozial gerechte Bildungsstadt Rostock ein. Hierzu gehören für uns die Unabhängigkeit des Schulabschlusses von der sozialen Herkunft, längeres gemeinsames Lernen, gesunde und kostenfreie Essensversorgung ebenso, wie ein breites Angebot der Volkshochschule und gut ausgestattete Bibliotheken.

2. Mit der „Frieda 23“ wollen wir die freie Kultur in Rostock stärken

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen die Kulturstadt Rostock. Die Frieda 23 stellt dabei ein vielfältiges Angebot zur Beteiligung von Jung und Alt dar. Weitere Institutionen, wie das Theater und ein „Hanseatisches Museum Rostock“, sollen auf- bzw. ausgebaut werden, um sowohl Rostockerinnen und Rostocker ein spannendes Angebot zu machen als auch den Tourismus zu intensivieren.

3. Das Sozialticket erhalten

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten setzen uns für die Teilhabe aller Rostockerinnen und Rostocker am Leben in der Hansestadt ein. Um dies zu erreichen wollen wir unter anderem das Sozialticket erhalten, die Stadtteil- und Begegnungszentren weiterentwickeln sowie Pflegestützpunkte einrichten.

4. Mit sanierten Kitas an die Zukunft denken

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sehen in den Kindern und Jugendlichen die Zukunft unserer Hansestadt. Deshalb sollen die städtischen Kitas saniert, die Gebühren der Kinderbetreuung reduziert und die Angebote für Jugendliche erhalten und gegebenenfalls ausgebaut werden. Darüber hinaus soll an jeder weiterführenden Schule eine Stelle für Schulsozialarbeit eingerichtet werden.

5. Kein Verkauf kommunalen Eigentums zum Stopfen von Haushaltslöchern

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sehen im kommunalen Eigentum keinen Selbstzweck. Es ist das wichtigste Mittel der kommunalen Daseinsvorsorge. Daher lehnen wir den Verkauf des ÖPNV, des Südstadt-Klinikums, der Stadtwerke und der Wiro ab. Nur so können auch sie ihren Teil zur Haushaltssanierung beitragen.

6. Keine betriebsbedingten Kündigungen in der Stadtverwaltung

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten tragen Verantwortung für die Beschäftigten der Stadtverwaltung und der kommunalen Unternehmen. Deshalb sprechen wir uns weiterhin gegen betriebsbedingte Kündigungen aus. Unseren Beitrag wollen wir auch für die Verbesserung der Zusammenarbeit von Mitarbeitern, Stadtverwaltung und Bürgerschaft leisten.

7. Mit der „Sozialen Stadt“ die Entwicklung Rostocks steuern

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten stehen für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Dafür muss in Beton und Menschen investiert werden. Nur gemeinsam mit den Einwohnerinnen und Einwohnern schaffen wir ein lebenswertes Rostock. Zudem beinhaltet Stadtentwicklung für uns auch Investitionen in eine intakte Umwelt, etwa den Ausbau öffentlicher Parks und eine umweltverträgliche Verkehrspolitik.

Hier finden Sie das komplette Wahlprogramm der Rostocker SPD.